Weiße Zähne: Das können Sie täglich dafür tun

Hier möchten wir kurz die wichtigsten Tipps und Tricks für weiße Zähne vorstellen. Zum einen Tipps zur optimalen Zahnpflege, zum anderen Empfehlungen für wirksame und zugleich schonende Bleaching-Behandlungen beim Zahnarzt oder mit Zahnaufheller für zu Hause. Wer lästigen Zahnverfärbungen vorbeugen möchte, kann mit diesen Tipps  seine Zähne weiß bekommen und auch weiß halten, langfristig und auf gesunde Weise. So sorgt man durch die richtige Zahnpflege für ein natürliches, schönes Zahnweiß!

1. Mindestens zweimal am Tag Zähne putzen

Ja, das wissen wir ja schon seit Kindertagen. Doch setzen wir unser Wissen auch tatsächlich in die Praxis um? Manchmal vergisst man das schon oder ist etwas schlampig, was die tägliche Routine zur Zahnpflege anbelangt. Man sollte aber unbedingt wenigstens zweimal täglich, einmal am Morgen und einmal am Abend, seine Zähne gründlich putzen, für mindestens 3 Minuten pro Session! 

Dabei sollte man besonders auf die hinteren Zähne im nicht direkt sichtbaren Bereich achten und auch die Zahnhinterseiten und die Zahnoberfläche ordentlich putzen. Wer feinsäuberlich darauf achtet, dass keine Stelle vergessen wird, wird bis ins hohe Alter mit gesunden, weißen Zähnen belohnt.

2. Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürste benutzen

Idealerweise reinigt man auch die nur schwer erreichbaren Zahnzwischenräume einmal oder zweimal täglich. Hier tummeln sich schnell Bakterien und es sammeln sich Beläge an. 

Zahnseide benutzen lohnt sich, denn Verfärbungen in den Zahnzwischenräumen sorgen schnell für einen unschönen Kontrast und ein uneinheitliches Zahnbild beim Lächeln, von eventuellen Problemen mit der Zahngesundheit mal ganz zu schweigen.

Alternativ zu Zahnseide kann man auch eine so genannte Zahnzwischenraumbürste, auch Interdentalbürste genannt, verwenden. Die gibt es sehr preiswert zu erstehen und beim Umgang damit ist weniger Vorsicht geboten als bei Zahnseide, mit der man sich leicht ins Zahnfleisch schneidet, wenn man nicht vorsichtig damit umgeht. 

Zahnzwischenraumbürsten kennt der eine oder andere vielleicht bereits vom Kieferorthopäden, da man diese auch bei Zahnspangen verwendet. Da Beläge in den Zahnzwischenräumen einem schnell einheitlich weiße Zähne vermiesen können, lohnt sich hier eine besonders gründliche Reinigung.

3. Hochwertige Zahnbürste benutzen

Eine gute Handzahnbürste sollte drei bis vier Reihen mit Putzborsten aufweisen und gut in der Hand liegen, damit man optimal die Zähne putzen und die Bürste gut führen kann. Man sollte keine Zahnbürste mit Naturborsten verwenden, da sich in diesen leicht Bakterien ansammeln können. Handelsübliche Zahnbürsten mit Kunststoffborsten sind da besser.

Eine herkömmliche Handzahnbürste sollte man nicht zu lange verwenden, spätestens nach zwei Monaten wird es Zeit für eine neue. Denn bis dahin hat die alte Zahnbürste im Schnitt bereits ein Drittel ihrer ursprünglichen Putzkraft verloren und ist außerdem voll von Bakterien.

Noch besser als einfache Handzahnbürsten reinigen übrigens elektrische Zahnbürsten, welche mit ihren automatisierten, kreisenden Bewegungen das Putzen erleichtern und diversen Studien zu Folge eine deutlich bessere Putzwirkung bieten. Doch elektrische Zahnbürsten sind längst nicht mehr die aktuellen „Zahnputzgeräte“.

Mittlerweile gibt es auch so genannte Schallzahnbürsten und Ultraschallzahnbürsten, welche eine noch bessere Putzleistung haben. Der Borstenkopf dieser neuartigen High-Tech-Zahnbürsten schwingt mit ca. 62.000 Bewegungen pro Minute und ist damit ungefähr zehnmal so schnell wie elektrische Zahnbürsten. Zusätzlich werden noch tausende Seitwertsbewegungen ausgeführt. Ich persönlich kann jedem eine gute Schallzahnbürste nur empfehlen. Das ist tatsächlich nicht nur unnötiger Schnickschnack, die Putzwirkung ist einfach deutlich besser. Ein Vergleich über die verschiedenen Zahnbürsten lohnt sich. Zum einen sollen Schallzahnbürsten preiswert sein und zugleich sollen sie ein sehr gründliches Putzen gewährleisten.

Je mehr Funktionalität man will, desto höher sind auch die Preise der Schallzahnbürsten. Aufgrund der hervorragenden Reinigungswirkung werden Schallzahnbürsten auch von Zahnärzten empfohlen, um weiße Zähne auf Dauer erhalten zu können.

4. Die richtige Putztechnik für weiße Zähne

Wichtig ist natürlich auch die richtige Technik beim Putzen der Zähne. Schon als Kind wurde man vielleicht vom Zahnarzt oder einer Zahnarzthelferin dazu ermutigt, schön kreisende Bewegungen durchzuführen. Diese Technik, welche als “Rot-Weiß-Technik” bezeichnet wird, bei der man vom Zahnfleisch zum Zahn putzt und kreisende Bewegungen ausführt, sorgt für eine gründliche Putzwirkung. Man sollte nicht nur von oben nach unten oder von links nach rechts, sondern schön mit kreisförmigen Bewegungen putzen.

Mit einer Elektro- oder Schallzahnbürste ist das natürlich einfacher, weswegen diese auch für Kinder gut geeignet sind. Durch richtig durchgeführtes und ausreichendes Zähneputzen vermeidet man Karies, Zahnbetterkrankungen, Reizungen des Zahnfleisches und unansehnliche Verfärbungen. So behält man weiße Zähne.

5. Zahnpasta für weiße Zähne

Man sollte selbstverständlich immer mit Zahnpasta putzen! Wichtig ist, dass die Zahncreme fluoridhaltig ist. Fluorid erhöht die Resistenz gegen Karies deutlich und stärkt den Zahnschmelz. Die Reste der Zahnpasta sollte man nach dem Putzen nur mit wenig Wasser ausspülen, damit genügend Fluorid im Mundraum bleibt und dort seine Schutzwirkung entfalten kann.

Ein- bis zweimal pro Woche empfiehlt es sich zudem, zur Intensivreinigung eine Spezial-Zahnpasta anstelle der normalen Zahncreme zu verwenden. Geradezu berühmt im deutschsprachigen Raum sind hier die Produkte der Firma elmex. Um Verfärbungen von vornherein vorzubeugen, lohnt es sich, ein- bis zweimal wöchentlich z.B. die elmex Intensivreinigung Spezial-Zahnpasta anstelle der gewöhnlichen Zahnpasta zu verwenden. Eine Zahnpastatube hält hier monatelang und sollte damit preislich gesehen kein Problem sein.

6. Mundspülung

Mundspülungen, die es mittlerweile mit den unterschiedlichsten Inhaltsstoffen gibt, eignen sich als zusätzliche Maßnahme zur Mundhygiene. Dazu spült man nach dem Zähneputzen einfach den Mund mit der Mundspülung aus – ganz einfache Anwendung also. Normalerweise empfiehlt der Hersteller eine bestimmte Menge zur Anwendung, oft füllt man z.B. einfach die Flaschenkappe der Mundspülung selbst bis zu einem gewissen Level auf und spült damit den Mund aus.

Handelsübliche Mundspülungen enthalten zum Teil sehr verschiedene Stoffe, z.B. Ethanol zur Desinfektion, Fluoride zur Härtung des Zahnschmelzes und/oder diverse andere Mittel, welche antibakteriell wirken, Zahnbelag hemmen oder Karies und Parodontose vorbeugen. Eine Mundspülung ist nicht unbedingt ein Muss, ist aber dennoch eine sinnvolle Ergänzung zur optimalen Zahnpflege für weiße Zähne.

Besonders sinnvoll sind allerdings spezielle Mundspülungen gegen Mundgeruch (Halitosis), falls man mit unangenehmem Mundgeruch zu kämpfen hat.

7. Aufpassen bei bestimmten Lebensmitteln und Genussmitteln

Auch nicht wirklich etwas überraschendes, kann aber nicht oft genug gesagt werden: Sehr zuckerhaltiges Essen, stark salzhaltige Snacks, säurehaltige Lebensmittel, Rauchen, Kaffee, Cola, Tee und Rotwein sind alles andere als optimal für die Zahngesundheit und fördern Karies, gelbe Zähne und Zahnfleischerkrankungen.

Es lohnt sich nicht nur, um seine Zähne weiß bekommen und weiß halten zu können, wenn man den Konsum der zuvor gelisteten Nahrungsmittel und Genussmittel einschränkt, oder im besten Falle mit exzessivem Kaffeetrinken oder dem Rauchen ganz aufhört. Gerade das Rauchen sorgt für besonders unschöne, schwer zu beseitigende Zahnverfärbungen oder gar für gelb-grüne Raucherzähne. Wer mit dem Rauchen aufhört, tut nicht nur den seinen Zähnen etwas Gutes. Nachdem man besonders zucker-, salz- oder säurehaltige Lebensmittel bzw. Getränke zu sich genommen hat, kann man etwas Wasser trinken bzw. den Mund mit Wasser ausspülen, um die Zähne zumindest etwas zu schonen. 

8. Kauen Sie Zahnpflege-Kaugummi für weiße Zähne

Kauen regt den Speichelfluss an, der Speichel wiederum spült und härtet die Zähne. Diesen Effekt man mit Hilfe von einem Kaugummi oder auch durch das Kauen von Äpfeln oder Karotten für sich nutzen. Doch spezielle Zahnpflege-Kaugummis bieten noch mehr. Gut sind hier z.B. zuckerfreie Kaugummis, die den Zuckerersatzstoff Xylit (Abkürzung für Xylitol) enthalten. Xylit schmeckt leicht süßlich, ist aber im Gegensatz zum Einfachzucker nicht schädlich für die Zähne. Dieses Süßungsmittel ist nämlich kein Kariesauslöser wie Zucker, sondern hat vielmehr eine sehr starke, kariesreduzierende Wirkung, regt den Speichelfluss an und sorgt für eine Remineralisation der Zahnhartsubstanz.

Als optimale Menge zum effektiven Kariesschutz gelten 5-10g Xylit täglich. Diese Menge kann man z.B. über Kaugummis, Lutschpastillen oder sonstige Lebensmittel aufnehmen. Klingt vielleicht alles etwas exotisch, Xylit ist jedoch bereits in etlichen, handelsüblichen Zahnpflege-Kaugummis enthalten. Hier lohnt sich ein kurzer Blick auf die Liste der Inhaltsstoffe eines Kaugummis. 

9. Mindestens zweimal im Jahr zum Zahnarzt gehen

Ein unangenehmes Thema für viele Menschen. Der eine schämt sich für vielleicht nicht ganz so weiße Zähne, der andere fürchtet den Gang zum Zahnarzt, und wieder andere haben sogar eine panische Angst vorm Zahnarzt.

Fun Fakt (aber eigentlich nicht lustig für die Betroffenen) Die panische Angst vor dem Zahnarzt, auch Zahnarztphobie genannt, ist in der Tat eine von der Weltgesundheitsorganisation anerkannte Krankheit. Wer denkt, das wäre mit einem einfachen “Stell dich nicht so an!” gelöst, liegt hier oftmals richtig daneben. Eine Zahnarztangst kann man jedoch wirksam behandeln, z.B. von einem darauf spezialisierten “Angstzahnarzt”, durch Entspannungsübungen oder per Hypnose. Letztere ist entgegen weit verbreiteten, falschen Vorstellungen übrigens ein medizinisch anerkanntes Verfahren, das bereits seit langem zur Behandlung diverser Gesundheitsbeschwerden eingesetzt wird.

Zwei Zahnarztbesuche im Jahr zur Vorsorge- bzw. Kontrolluntersuchung sollte man wirklich nicht missen, selbst wenn man gesunde Zähne hat. Außerdem empfiehlt sich zumindest einmal im Jahr eine professionelle Zahnreinigung (PZR) für weiße Zähne. Der regelmäßige Gang zum Zahnarzt ist keine Option, sondern ein absolutes Muss.

10. Weiße Zähne bekommen mit einer Zahnaufhellung

Um gelbe Zähne und Verfärbungen wieder loszuwerden, kann man eine Zahnaufhellung (auch Bleaching genannt) machen. Entgegen eines weit verbreiteten Vorurteils ist das Zahnleaching bei richtiger und sachgemäßer Anwendung nicht schädlich oder gefährlich für die Zähne.

Eine ausreichend hohe, aber nicht zu hohe Konzentration an Bleichmittel für die Zähne, meistens Wasserstoffperoxid oder Carbamidperoxid, sorgt dafür, dass organische Materialen wie die Moleküle, welche Zahnverfärbungen ausmachen, ihre Farbe verlieren. Anorganische Materialien wie der Zahnschmelz bleiben dagegen von der Wirkung unberührt, so dass es zu keiner Gefahr für die Zähne kommt.

Auf unserer Webseite gibt es eine Übersicht über sämtliche gängige Bleaching-Methoden. Es gibt sowohl Möglichkeiten zum Zähne aufhellen zu Hause als auch beim Zahnarzt. Wir haben die bekanntesten und gängigsten Zahnaufheller für zuhause getestet und empfehlen den preiswerten das Whitify Bleahingset, das aus einer Bleachingschiene besteht wo man einfach das Bleachinggel aufträgt und die Schiene dann auf die Zähne aufsetzt, ähnlich wie der Mundschutz beim Boxer. Die Anwendung des Whitify Bleachingsets ist kinderleicht und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Wir haben innerhalb von nur 3 Tagen merkbare Verbesserungen gesehen. Einen Testbericht mit Nutzer-Erfahrungen, Anleitung zur Anwendung, Bildern und Videos gibt es unter Whitify Bleachingtestsieger